Mein Weg ist nicht Einweg – warum ich mich nicht festlege, sondern entfalte
Vor zwei Monaten habe ich darüber geschrieben, wie ich ohne Plan gestartet bin – einfach, weil ich starten wollte.
Jetzt, vier Monate nach der Gründung, fühlt es sich anders an. Nicht perfekt. Nicht fertig. Aber klarer.
Als ich mich selbstständig gemacht habe, war mir eines sofort klar: Ich will mich nicht in eine Schublade stecken lassen.
„Anita, was machst du eigentlich?“ Diese Frage höre ich oft. Finanzexpertin? Ausbilderin? Leadership‑Coach? Und bald auch Hypnose‑Therapeutin?
Meine Antwort: Alles davon. Denn im Kern ist es immer dasselbe. Egal in welcher Rolle ich stecke, mein Ziel bleibt gleich: Ich helfe Menschen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Ich bin Berufsbildung, Logistik, Finanzbildung, Leadership, Selbstführung und bald auch Hypnose. Nicht als Sammelsurium, sondern als Ganzes. Denn echte Entwicklung entsteht erst, wenn Denken zu Handeln wird.
Wer mich bucht, bucht mich. Nicht eine angepasste Version, nicht eine Rolle, sondern mich als Mensch, Mentorin und Dozentin.

1. Warum ich nicht nur „eine Richtung“ bin
Ich habe viele Jahre in verschiedenen Rollen gearbeitet:
- als Berufsschullehrerin
- in der Logistik
- in der Finanzbildung
- in der Führung und Selbstführung
Und genau diese Mischung macht mich aus. Ich habe mich nicht selbstständig gemacht, um mich auf das zu beschränken, was ich in meiner Festanstellung mache. Ich habe mich selbstständig gemacht, um all das zu verbinden, was mich begeistert, auch über meinen beruflichen Alltag hinaus.
2. Wie mich das authentisch macht
Ich will, dass Menschen mich buchen, weil sie genau mich wollen. Nicht eine Version, die sich anpasst. Nicht eine, die in eine Schablone passt.
Meine Vielseitigkeit ist kein Makel. Sie ist meine Stärke. Sie macht meine Arbeit menschlich, verständlich und nahbar. Und sie erlaubt mir, Menschen auf verschiedenen Ebenen zu begleiten finanziell, beruflich und persönlich.
„Ich wäre nicht Anita, wenn ich nicht einen Weg gehen würde, der gegen den Strom schwimmt – und genau darin meine Erfüllung finde. Und vielleicht auch anderen Mut mache, ihren eigenen Weg zu gehen.“
3. Was sich in vier Monaten Selbstständigkeit verändert hat
Vier Monate nach der Gründung fühle ich mich klarer als am Anfang. Nicht, weil ich jetzt „den einen Weg“ gefunden habe sondern weil ich verstanden habe, dass mein Weg viele Wege hat.
Und ganz ehrlich: Wenn das nicht geht, dann bleibe ich im Angestelltenverhältnis. Dort muss ich keine Vision haben. Dort muss ich mich nicht zeigen. Dort kann ich funktionieren, ohne mich zu entfalten.
Aber genau für diese Vision bin ich endlich losgegangen. Was mich vorher immer gestoppt hat, war dieses Gärtli‑Denken: „Bleib in deinem Bereich. Mach nur das, was du schon kannst. Pass dich an.“
Heute weiss ich: Ich will kein Gärtli. Ich will ein Feld, das wachsen darf.
Was sich in den letzten Monaten verändert hat:
- Ich habe meine Website strukturiert
- Meine Angebote werden klarer
- Meine Positionierung wächst mit mir
- Ich erlaube mir, mehrere Bereiche gleichzeitig zu leben
- Ich vertraue meinem Tempo
Ich muss mich nicht festlegen. Ich darf mich entfalten.
4. Was als Nächstes kommt
Leadership & Selbstführung wächst. Hypnose kommt dazu. Finanzbildung bleibt ein Herzstück. Und die Berufsbildung bleibt mein beruflicher Boden – dort bin ich verankert, dort bringe ich meine Erfahrung ein, auch wenn es kein Teil meiner Selbstständigkeit ist.
Ich baue kein starres System. Ich baue ein Business, das mit mir wächst.
Schluss: Mein Weg ist nicht Einweg
Ich habe gelernt: Ich muss mich nicht entscheiden, um echt zu sein. Ich muss nur ich selbst sein. Mein Weg ist nicht Einweg. Er ist lebendig, vielseitig und genau richtig für mich.
