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Warum ich mein Pensum ab Mai 2026 reduziere und mir zum ersten Mal seit 1998 bewusst Raum gebe

Einstieg

Seit 1998 arbeite ich Vollzeit. Über 25 Jahre lang war das für mich selbstverständlich. Und trotzdem habe ich eine Entscheidung getroffen, die ich mir früher nie erlaubt hätte: Ab Mai 2026 reduziere ich mein Pensum. Einen ganzen Tag pro Woche.

Nicht nur für Einfach im Leben. Sondern für mich. Für meine Vision. Für meine Interessen. Und für meine Tochter, die in die Oberstufe kommt und einen neuen Lebensabschnitt beginnt.

Frau steht in den Bergen über den Wolken, mit Sonne und Schneelandschaft im Hintergrund.

Ein Tag weniger klingt vielleicht nicht nach viel. Für mich bedeutet er etwas Grosses: Ich gebe mir zum ersten Mal bewusst Raum. Raum zum Denken, Lernen, Ausprobieren. Raum für Projekte, die mich erfüllen. Raum für meine Tochter, die in einer wichtigen Phase ihres Lebens steht. Raum für das, was mich als Mensch weiterbringt.

Natürlich gehört auch ein bisschen Unsicherheit dazu — das ist normal, wenn man etwas verändert. Aber sie steht nicht im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt steht der Wunsch, mein Leben aktiv zu gestalten.

Ich habe gemerkt, dass ich mehr möchte als nur funktionieren. Mehr von mir, mehr vom Leben.

  • Ich möchte nicht nur funktionieren
  • Ich möchte gestalten
  • Ich möchte mich weiterentwickeln
  • Ich möchte Zeit für meine Interessen und meine Vision
  • Ich möchte für meine Tochter präsent sein
  • Ich möchte ein Leben, das zu mir passt — nicht eines, das einfach weiterläuft

Und dafür brauche ich Raum. Raum, den ich mir ab Mai 2026 bewusst nehme.

Ich bin nicht allein gegangen. Menschen in meinem Umfeld haben mich begleitet, ermutigt und gespiegelt. Diese Unterstützung hat mir geholfen, klarer zu sehen, was ich wirklich möchte — und dass es okay ist, Schritte für mich zu gehen.

Es fühlt sich ruhig an. Ehrlich. Richtig.

Ich lerne:

  • dass Veränderung nicht laut sein muss
  • dass kleine Schritte grosse Wirkung haben
  • dass ein Tag pro Woche ein Geschenk ist
  • dass ich mir selbst vertrauen darf

Und ich merke, wie viel Energie entsteht, wenn man sich selbst ernst nimmt.

Weil viele Menschen ähnliche Gedanken haben. Weil es Mut braucht, sich selbst Raum zu geben. Und weil es manchmal gut tut zu wissen, dass man nicht allein ist. Und vielleicht inspiriert dieser Schritt auch andere, sich selbst ein wenig Raum zu geben.

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